09.03.2010
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| Vortrag: Scheidung, was kommt auf mich zu? |
Trennung und Scheidung sind oft tiefe Einschnitte im Leben. Gleichzeitig müssen in dieser problematischen Phase rechtliche und sachliche Fragen geklärt werden, wie zum Beispiel: Wie viel Unterhalt steht mir und den Kindern zu? Was bekomme ich aus dem gemeinsamen Vermögen? Wo bleiben die Kinder? Was passiert mit meiner Rente?
Diesen und weiteren grundsätzlichen Fragen soll in dem Vortrag, auch anhand der gesetzlichen Neuregelungen insbesondere zum Unterhaltsrecht nachgegangen werden. Der Vortrag richtet sich an alle interessierten Frauen und bietet anschließend die Möglichkeit, zur Diskussion rund um das Thema Familienrecht.
Referentin:
Rechtsanwältin Claudia Arnold, Fachanwältin für Familienrecht, Mediatorin |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
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10.03.2010
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| Vortrag: Auswirkungen von Gewalt auf Schwangerschaft, Geburt und Mutter-Kind-Beziehung von Dr. Susanne Heynen (Dipl. Psychologin, Jugendamtsleiterin Karlsruhe) |
Gewalt gegen Frauen ist kein Randgruppen-Thema. Die repräsentative Studie „Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland" belegt, dass jede vierte Frau in Deutschland in ihrem Leben mindestens einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch ihren Mann/Lebenspartner erfahren hat Dabei gaben 60 Prozent der befragten Frauen, die über die letzte gewaltbelastete Beziehung berichteten, an, in dieser Paarbeziehung auch mit Kindern zusammengelebt zu haben.
Kritische Lebensereignisse wie das Zusammenziehen in eine gemeinsamen Wohnung, Heirat, Schwangerschaft und Geburt eines Kindes sind lebensgeschichtliche Ereignisse, in deren zeitlicher Nähe häufig die erste Gewalttat durch Partner verübt wird. Gewalt in Beziehungen wiederum steht in engem Zusammenhang mit Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend.
Der Vortrag befasst sich unter anderem auch mit Möglichkeiten der Begleitung und Unterstützung von Frauen im Rahmen der Frühen Hilfen. Anhand der Frühen Prävention der Stadt Karlsruhe werden beispielhaft Angebote vor, während und nach der Geburt dargestellt sowie wichtige Kooperationen und Netzwerke beschrieben.
Anschließend Fragen, Diskussion; Infobörse
Kostenlose Kinderbetreuung nach Voranmeldung bis 5. März möglich (Anmeldung bitte mit Altersangabe des Kindes unter o)
Veranstalter: Kölner Netzwerk "Gewalt in der Schwangerschaft. Schwanger nach Gewalt" (www.schwanger-und-gewalt.de) |
| Veranstaltungs-Ort: Köln |
| Veranstaltungs-Stätte: Hörsaal im Klinikum Holweide, Neufelder Str. 32, 51067 Köln (KVB-Linien 3 und 18 bis Neufelder Straße) |
| Beginn: 16:00 | Kostenbeitrag: 5 € (erm. 3 €) |
| Eingestellt von: Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen - Frauen gegen Gewalt e. V. |
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11.03.2010
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| Vortrag: Unterschiedliche Systeme, ähnliche Resultate? Strafverfolgung von Vergewaltigungen in elf europäischen Ländern
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| Vortrag von Frau Dr. Corinna Seith von der Pädagogischen Hochschule Zürich |
| Veranstaltungs-Ort: Freiburg |
| Veranstaltungs-Stätte: Caritas, Karlstr. 40, 79104 Freiburg, Großer Saal |
| Beginn: 18:00 | Kostenbeitrag: - |
| Eingestellt von: BV Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe |
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18.03.2010
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| Tagung: Traumatische Erfahrungen in der Lebensgeschichte
alter Menschen – erkennen, verstehen, .... |
Die heute 60- bis 90-jährigen Menschen sind unmittelbar oder mittelbar vom Zweiten Weltkrieg und seinen Nachwirkungen geprägt. Bisher wurden in der Seniorenarbeit die psychosozialen Folgen der Kriegserfahrungen zu wenig wahrgenommen.
Die längerfristigen seelischen Auswirkungen von zum Beispiel Bombardierung, Flucht, Angst, Vergewaltigung sind bisher kaum erörtert worden. Das Schweigen über den Krieg und die Kriegserfahrungen prägte diese Generation. Der Umgang mit den unverarbeiteten Traumata älterer Menschen ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Altenhilfe eine große Herausforderung.
Dieser Thematik Gehör und Raum zu geben, zu erkennen und zu verstehen, ist Ziel der Tagung.
Die Fachtagung richtet sich an alle haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der SeniorInnenarbeit sowie Fachkräfte in der Pflege, Auszubildende in Pflegeberufen, Universitäten/Hochschulen und natürlich alle Interessierten.
Flyer zur Veranstaltung:
www.bv-bff.de |
| Veranstaltungs-Ort: Köln |
| Veranstaltungs-Stätte: Jugendherberge Deutz, Siegesstraße 5, 50679 Köln |
| Beginn: 09:30 | Kostenbeitrag: 30 € (inkl. Mittagessen/Getränke) vor Ort zu entrichten |
| Eingestellt von: BV Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe |
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15.04.2010
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| Veranstaltung: Fortbildung zum Thema "Weiblicher Narzissmus und Essstörungen- Ein Leben in
Extremen" |
Die Psychotherapeutin und Buchautorin Frau Dr. Bärbel . Wardetzki arbeitet und forscht seit langem im Bereich der
Esstörungen, Narzissmus und Kränkungen, und schrieb unter anderem die
Bücher "Iss doch endlich mal normal!", "Erste Hilfe für die Seele" und
"Weiblicher Narzissmus".
Im Seminar soll das narzisstische Muster von Essstörungen anhand
theoretischer Ausführungen und darstellender Medien, sowie anhand von
konkreten Therapiefällen und -fragen praxisnah verstehbar gemacht werden.
Im Zentrum steht dabei das Bestreben, das Selbstwertgefühl der KlientInnen
soweit zu stärken, dass diese anstelle des Hungers nach Anerkennung die
Lust an Eigenständigkeit entdecken können.
Für die Fortbildung sind Zertifizierungen bei der Psychotherapeutenkammer
beantragt, die auch die Ärztekammer anerkennt.
Aufgrund der TeilnehmerInnenbegrenzung empfehlen wir eine rechtzeitige
Anmeldung. |
| Veranstaltungs-Ort: Lübeck |
| Veranstaltungs-Stätte: Jugendherberge Lübeck, Am Gertrudenkirchhof 4, 23568 Lübeck |
| Beginn: 10:00 | Kostenbeitrag: 100.00 € inkl. Mittagsessen und Getränke |
| Eingestellt von: BV Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe |
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23.04.2010
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| Vortrag: Neurologisch Funktionelle Reorganisation (NFR)
– ein anderer Zugang zur Traumatherapie |
Neben den immensen psychischen Folgen werden durch Traumatisierungen auch im Gehirn neurochemische Prozesse ausgelöst. Dabei können bestimmte Bereiche des Gehirns geschädigt werden.
In meinem Vortrag werde ich diese Prozesse im Gehirn vorstellen und aufzeigen, wie belastend sich dies auf die Befindlichkeit der traumatisierten Frau auswirken kann. Neben einer Psychotherapie ist es daher notwendig, diese neurochemischen Prozesse mit zu berücksichtigen.
Die Methode der Neurologisch Funktionellen Reorganisation verwendet frühkindliche Bewegungsmuster, um geschädigte Bereiche des Gehirns anzusprechen, so dass sich diese neu organisieren können.
In meinem Vortrag werde ich die Methode vorstellen und erläutern, wie eine Therapie aussehen kann.
Referentin:
Katharina Binder, Dipl. Soz.arb. (FH), Körpertherapeutin, Gestalttherapeutin, Mitarbeiterin im Fetz und Heilpraktikerin in eigener Praxis |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:30 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
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28.05.2010
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| Veranstaltung: Start der Seminarreihe "Kinder und Trauma" // 28./29.05.2010 |
Zum ersten Terminen werden Grundlagen vermittelt.
Weitere Termine: 25./26.06.2010 // 23./24.07.2010 // 27./28.08.2010 // 17./18.09.2010
In der Fortbildungsreihe werden grundlegende Kenntnisse über die Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen vermittelt.
Theoretisches Wissen wird mit Methoden und Übungen verbunden, die eine qualifizierte Unterstützung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen ermöglicht.
Hier geht es nicht um Traumatherapie, sondern um eine praxis- und alltagsorientierte Arbeit.
Die Seminarreihe setzt sich aus fünf zweitägigen Seminaren zusammen.
Achtung Änderung: Die Seminare sind jetzt auch einzeln buchbar!!!
Weitere Informationen, Flyer und Anmeldeformulare unter: www.psychotraumazentrum-kassel.de |
| Veranstaltungs-Ort: Kassel |
| Veranstaltungs-Stätte: Zentrum für Psychotraumatologie e.V.; Ludwig-Mond-Str. 45A; 34121 Kassel |
| Beginn: | Kostenbeitrag: 235 € pro Seminar. inklusive Pausenimbiss und Getränke sowie alle Skripte und Unterlagen |
| Eingestellt von: BV Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe |
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11.06.2010
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| Tagung: Sexuelle Gewalt: aufmerksam hinschauen – verantwortlich handeln. Über den professionellen Umgang in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. |
Frau Dr. Barbara Kavemann, die seit vielen Jahren zu diesem Thema forscht und arbeitet, wird einen Vortrag zu der Fragestellung halten, wie sexuelle Gewalt in der Kindheit im Kontext der aktuellen Diskussion über Kinderschutz und häusliche Gewalt wieder angemessen in den Fokus der Fachdiskussion geholt bzw. verortet werden kann.
Der zweite Vortrag, den Monika Becker halten wird, gibt einen Überblick über die Beratungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen bei sexueller Gewalt. Sie wird aktuelle Fragen und Entwicklungen aufgreifen und zur Diskussion stellen.
Am Nachmittag werden Workshops angeboten zu den Themen:
Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in der Beratung, Therapie und in der Jugendhilfe, Traumaarbeit und Langzeitfolgen, Einsatz non-verbaler Methoden in der Beratung, Beratung von betroffenen Mädchen und Jungen, Kooperation im Helfersystem, Umgang mit Verdacht, sexuell übergriffige Jugendliche, sexuelle Übergriffe unter Kindern, sexuelle Grenzüberschreitungen in den neuen Medien, sexueller Missbrauch im Strafverfahren und bei Gericht.
Neben der fachlichen Qualifizierung dient die Fachtagung als überregionale Veranstaltung in Baden-Württemberg auch als Forum für den Austausch und die Begegnung. Sie wurde für die unterschiedlichen Berufsgruppen konzipiert, die in ihrer Arbeit mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Frauen konfrontiert sind, darunter Sozialpädagog/innen in der Jugendhilfe und Jugendarbeit, Mitarbeiter/innen aus Beratungsstellen, Erzieher/innen, Schulsozialarbeiter/innen, Angehörige der Polizei und Justiz, Lehrer/innen sowie medizinische und therapeutische Fachpersonen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an Wildwasser Esslingen, Tel. 0711-355589. |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Veranstaltungs-Stätte: Rotebühlzentrum, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart |
| Beginn: | Kostenbeitrag: - |
| Eingestellt von: BV Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe |
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24.06.2010
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| Tagung: Rituelle Gewalt - das Unheimliche unter uns |
Der Umgang mit ideologisch motivierten Straftaten aus multiprofessioneller Sicht.
Von Zeit zu Zeit werden wir aufgeschreckt durch Berichte von Morden im Auftrag Satans, von Missbrauch in Psychokulten und von Ritueller Gewalt in Sekten. Wir glaubten lange daran, dass sich in unserer zivilisierten Welt, niemals Gruppen/Sekten etablieren können, die durch geschickte Abschottung unbehelligt schwerste Straftaten begehen können. Diese Straftaten werden mit Ideologien begründet und gerechtfertigt und erzeugen bei den Tätern kein Unrechtsbewusstsein. Im Gegenteil, die Mitglieder fühlen sich auserwählt und legitimiert ihren eigenen Gesetzen zu folgen.
Unsere Tagung ist ein Baustein in dem Bemühen, dieses Dunkelfeld zu beleuchten. Darüber hinaus sollen Kooperationsmöglichkeiten der verschiedenen Berufsgruppen ausgearbeitet werden.
Anmeldung: Diakonisches Werk Herr Winde Tel. 0251/ 2709-223
Fortbildungspunkte für die Ärztekammer sind beantragt |
| Veranstaltungs-Ort: 48147 Münster |
| Veranstaltungs-Stätte: Diakonisches Werk; Friesenring 32/33 |
| Beginn: 10:00 | Kostenbeitrag: 40.00 Euro |
| Eingestellt von: BV Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe |
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07.10.2010
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| Vortrag: Wege aus der Depression |
Frauen, die eine Depression haben, erkennen sich häufig nicht wieder. Sie fühlen sich wertlos und antriebslos und denken nur noch negatives über sich. Sie fühlen sich niedergeschlagen oder haben das Gefühl, wie unter einer Käseglocke zu leben. Sie können sich über nichts mehr freuen. Sie sind schnell erschöpft und fühlen sich unruhig. Sie denken, dass sich dieser Zustand nie wieder ändern wird und haben manchmal den Gedanken, dass es besser wäre, nicht mehr zu leben.
Der Vortrag informiert über mögliche Ursachen und Symptome von Depressionen. Es werden Strategien erläutert, die im Umgang mit den Symptomen hilfreich sein können. Außerdem werden Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten vorgestellt.
Referentin:
Tabea Konrad, Dipl.-Psych., in Ausbildung zur Gesprächspsychotherapeutin, Mitarbeiterin im Fetz |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
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08.10.2010
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| Workshop: Diskriminierungssensible Antigewaltarbeit
– auch für Migrantinnen! |
Gewalt betroffene Migrantinnen sind eine etablierte KlientInnengruppe der Professionellen Sozialen Arbeit. Die Formen der Gewalt, die sie erleben, sind sehr vielfältig. Der Umgang hiermit ist maßgeblich beeinflusst durch strukturelle und andere Formen der Diskriminierung.
In der Fortbildung soll es darum gehen diese und ähnliche Fragen zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten für die Praxis zu erarbeiten:
- Wie sieht unsere alltägliche Arbeit mit gewaltbetroffenen Migrantinnen aus?
- Was müssen Beraterinnen im Umgang mit gewaltbetroffenen Migrantinnen beachten?
- Welche Rolle spielt Diskriminierung im Alltag?
- Wie kann diskriminierungssensible Antigewaltarbeit aussehen, ohne Stereotype zu verfestigen oder neue Stereotype zu schaffen?
- Wie können wir Öffentlichkeitsarbeit so gestalten, dass Praxiserfahrungen nicht dazu genutzt werden können, andere politische Ziele – wie die Beschränkung von Migration – zu legitimieren
- Wie können wir den Menschenrechtsrahmen praktisch nutzen, um gewaltbetroffenen Migrantinnen ihr „Recht auf Rechte“ zu garantieren?
Zielgruppe:
Es können alle interessierten Frauen aus dem Antigewaltbereich teilnehmen; Vorkenntnisse im Menschenrechtsrahmen werden nicht vorausgesetzt.
Referentinnen:
Dr. Nivedita Prasad, geb. 1967 in Madras/Indien, Sozialpädagogin. Seit 1997 Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ban Ying - einer Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel in Berlin. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist sie v.a. für Lobby-, Öffentlichkeits- und Menschenrechtsarbeit zuständig.
Seit 1994 Dozentin an verschiedene Universitäten zu Rassismus, Marginalisierung oder Diskriminierung. Zudem bietet sie Diversity Trainings und Polizeifortbildungen an.
Termin: Fr. 08.10.10 – Sa. 09.10.10
Zeiten: Freitag: 11.00 Uhr – 18.00 Uhr / Samstag: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Anmeldeschluss: 01.09.2010 |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 11:00 | Kostenbeitrag: € 190.- / ermäßigt € 175.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
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18.11.2010
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| Vortrag: Vortragsreihe zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November
Vortrag 1: Stalking |
Das englische Wort Stalking wird international für eine Form der Gewaltanwendung benutzt, die seit ca. vier Jahren vermehrt in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Sie betrifft überwiegend Frauen, da ca. 90 % der Opfer Frauen und ca. 90 % der Täter Männer sind. Stalking beinhaltet das beständige Verfolgen, Belästigen und Bedrohen von Menschen. Dabei geht es nicht wie fälschlicherweise oft angenommen um „Liebeswahn“, sondern um Macht und Gewalt. Zudem kann Stalking auch Körperverletzung, sexuelle Gewalt und in manchen Fällen Mord bedeuten.
Stalking beeinträchtigt das Leben der Opfer und ihrer Angehörigen entscheidend und hat Auswirkungen auf ihr Leben, ihre Psyche, ihre Arbeitsfähigkeit und ihre Beziehungen.
Der Vortrag informiert über die Formen und Auswirkungen von Stalking sowie über die Möglichkeiten des Schutzes u.a. mit dem seit März 2007 in Kraft getretenen neuen Stalking-Gesetz und dessen Umsetzung speziell in Stuttgart.
Referentin:
Dipl.-Päd. Marion Römmele, Mitarbeiterin im Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V. |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
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25.11.2010
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| Vortrag: Vortragsreihe zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November
Vortrag 2: Mut zur Angst - Intuition kann vor Gewalt schützen |
Fast jede Frau kennt Situationen, in denen sie sich unbehaglich fühlt und das vage Gefühl hat, dass „irgendetwas komisch ist“. Der Unbekannte im Zug ist etwas zu nett und redet zu viel; der neue Freund reagiert nicht auf Signale, er möge jetzt bitte gehen… Von Frauen wird erwartet, dass sie sich auch in solchen Situationen höflich und freundlich verhalten. Durch dieses anerzogene Verhalten übergehen Frauen ihr intuitives Gefühl von Angst oder Unbehagen. Gewalttäter wissen um diese Mechanismen und testen gezielt ihre potenziellen Opfer dahingehend, wie eindeutig sie ihre Grenzen setzen. Gelingt es einem Gewalttäter, die ersten „Testgrenzen“ zu überschreiten, steigt die Gefahr für weitere Übergriffe bis hin zu schweren Verbrechen wie Vergewaltigung.
In dem Vortrag werden Warnsignale erläutert und Frauen ermutigt, ihre Intuition ernst zu nehmen und klare Grenzen zu setzen.
Referentin:
Tabea Konrad, Dipl.-Psych., in Ausbildung zur Gesprächspsychotherapeutin, Mitarbeiterin im Fetz |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
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02.12.2010
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| Vortrag: Vortragsreihe zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November
Parteiliche Unterstützung heilt |
Nach einer repräsentativen Studie der Bundesregierung haben 13 % aller Frauen (ab dem 16. Lebensjahr) Vergewaltigung und sexuelle Nötigung erfahren. Ca. 58% wurden schon einmal sexuell belästigt.
Wird eine Frau Opfer sexueller Gewalt, sind Angehörige und FreundInnen meist mit-betroffen. Denn nicht nur die Frau selbst ist geschockt, auch das Umfeld ist sich unsicher, wie es am besten reagieren soll.
Dieser Vortrag bietet eine erste Orientierung für Menschen, die Betroffene unterstützen wollen.
Inhalte:
1. Psychische Folgen der Gewalt für das Opfer und die Phasen der Verarbeitung
2. Hilfreiche Strategien bei akuter Gewalterfahrung
3. Fördernde Haltungen der Angehörigen und UnterstützerInnen bei längerfristigen Schwierigkeiten der Betroffenen
4. Typische Gefühle und Probleme, die sich für die Unterstützenden ergeben
Referentin:
Dipl.-Päd. Marion Römmele, Mitarbeiterin im Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.
Dieser Vortrag ist für Frauen und Männer offen! |
| Veranstaltungs-Ort: Stuttgart |
| Beginn: 19:00 | Kostenbeitrag: € 5.- |
| Eingestellt von: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e. V. |
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